Beim Aufbau eines Webportals müssen unterschiedliche Inhalte und Informations-/Wissensträger wie Personen, Dokumente, Projektberichte etc. berücksichtigt werden.
Je nach Art der Inhalte kann nun entschieden werden, welche Module des Content- oder Knowledge-Managements zum Einsatz kommen sollen, denn die begriffliche Abgrenzung von Content- und Knowledge-Management ist sehr heterogen. Im konkreten Anwendungsfall zählen Ihre individuellen Bedürfnisse – unabhängig von der begrifflichen Definition.
Deshalb sollten Sie beim Aufbau eines Webprojekts folgende Fragen beantworten:
- Welche Inhalte werden im Inter- oder Intranet kommuniziert?
- Wer und wie viele Personen werden welche Art von Inhalten einstellen?
Mit der Content-Redaktion erstellen gewöhnlich wenige Autoren für viele Leser professionell gestaltete Inhalte – sei es mit Abbildungen, Tabellen oder einfach nur als Text, der für eine konkrete Zielgruppe geschrieben wird. Das klassische Beispiel dafür ist ein Internetauftritt. In der Regel gibt es jedoch auch in einem Intranet Bereiche, in denen wenige Personen, etwa Mitarbeiter der Internen Kommunikationsabteilung, gezielt viele Leser, z.B. alle Mitarbeiter eines Unternehmens, informieren. Freigabe-Workflows sichern die Qualität der Einträge. In Multimedia-Datenbanken stehen den Autoren Grafiken, Fotos, Audio-Daten etc. zur Verfügung. Über eine Volltext- oder eine erweiterte Suche kann man gezielt nach Inhalten suchen. Die Informationen fließen überwiegend einseitig vom Autor zum Leser. Dem Leser stehen ggf. Formulare für Rückmeldungen oder Anfragen zur Verfügung.
Die Knowledge-Management-Module der altavier Portal Suite dienen zur Unterstützung von relevanten Wissensobjekten wie Personen, Dokumenten und Büchern. Die Module verfügen über strukturierte Eingabemasken, die von vielen Mitarbeitern intuitiv genutzt werden können.
Viele Autoren tauschen Informationen mit vielen Lesern aus. Der Informationsfluss verläuft somit nicht einseitig, sondern in Form eines Netzwerkes. Beispielsweise kann sich jeder Mitarbeiter über eine Yellow Page darstellen und damit seine Projekterfahrungen, seine Kompetenzen, sein Profil allen anderen zugänglich machen. Die Erstellung von Inhalten in der Knowledge Base geschieht sehr schnell, wobei im Gegensatz zur Content-Redaktion weniger Augenmerk auf die Gestaltung gelegt wird. Fertige Eingabemasken ermöglichen das Verschlagworten verschiedener Inhalte wie interessanter Links oder diverser Dateien (Word, PPT, PDF etc.), die einfach angehängt werden können.
Zum direkten Austausch von Wissen zwischen Personen stehen im Knowledge Café verschiedene Community-Module zur Verfügung. Solche Module sind z.B. die Diskussion, das Projekte-Modul sowie das Blackboard.
Ein weiterer Unterschied zum Content-Management besteht darin, dass die Eingabemasken der Knowledge-Module direkt im Webprojekt selbst editierbar sind. Der Zugang kann zwar mit Rechten versehen sein, findet aber dennoch nur im Intranet oder Extranet Verwendung. Die Content-Redaktion befindet sich aus Sicherheitsgründen in einer vom Intranet oder Internetauftritt getrennten Redaktions-Datenbank.
Der modulare Aufbau der altavier Portal Suite ermöglicht die Kombination von Inhalten, die mit der Content-Redaktion erstellt werden, und Inhalten, die über Knowledge-Management-Module eingegeben werden, in einem Intranet oder Extranet.
Lesen Sie auch weitere Informationen zu unserem Wissensmanagementsystem Knowledge Café.
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